Intersolar/EES: FENECON präsentiert neue Speichersysteme

Produkte für industriellen und Heimgebrauch nutzen Award-nominiertes OpenEMS-Energiemanagementsystem

Deg­gen­dorf, 05. Juni 2018: Auf der Intersolar/EES wird FENECON, baye­ri­scher Spe­zia­list für Strom­spei­cher, an Stand B1.409 unter ande­rem sei­ne neu­en Spei­cher­lö­sun­gen für Pro­fi- und Gewer­be­spei­cher vor­stel­len. Zudem wer­den umfang­rei­che Ener­gie­ma­nage­ment­an­wen­dun­gen in Mün­chen zu sehen sein. Das Open-Source-Ener­gie­ma­nage­ment „Open­EMS“ etwa ist ein Betriebs­sys­tem für Spei­cher, das ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen auf einer Hard­ware ermög­licht. Für ein dar­auf basie­ren­des Netz­spei­cher­pro­jekt in Wien ist das Unter­neh­men auch für den The Smar­ter E AWARD nomi­niert.

Zusätz­lich zu den bewähr­ten und erfolg­rei­chen Spei­cher­lö­sun­gen zeigt FENECON an sei­nem Stand unter dem Mot­to „Das Bes­te aus 3 Wel­ten“ zwei neue Sys­te­me: die Pro Hybrid 10-Serie ver­bin­det die modu­la­re Hoch­volt-Bat­te­ry-Box von BYD mit dem not­strom­fä­hi­gen Hybrid-Wech­sel­rich­ter des letzt­jäh­ri­gen EES-Award-Gewin­ners Ener­gy Depot; als Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem kommt Open­EMS zum Ein­satz. Die Spei­cher ver­fü­gen über 10 kW Leis­tung, die auch aus der Bat­te­rie abruf­bar sind. Die Bat­te­rie ist von 6,4 bis 10,2 kWh ska­lier­bar.

Die eben­falls neue Com­mer­ci­al 50-Serie für das Gewer­be ver­wen­det die neu­en KACO Grid­s­ave-Wech­sel­rich­ter mit über 98 Pro­zent Wir­kungs­grad. Mit 50 kW Leis­tung und einer ein­fa­chen Ska­lier­bar­keit las­sen sich unter­schied­li­che Kapa­zi­tä­ten je nach Anwen­dung ein­rüs­ten. Den Anfang macht eine 60 kWh LFP-Rack­lö­sung, die sich FENECON in Indus­trie­qua­li­tät exklu­siv fer­ti­gen lässt. Auch bei den neu­en Com­mer­ci­al-Sys­te­men bil­det Open­EMS das Betriebs­sys­tem und ermög­licht Anwen­dern so eine ent­spre­chen­de Viel­falt bei Betrieb und Ein­satz. Neben umfang­rei­chen Peak-Shaving- und Eigen­ver­brauchs-Apps, sowie einem Last­ma­nage­ment für Lade­sta­tio­nen und Wär­me­pum­pen ste­hen ver­schie­de­ne Ener­gie­ver­sor­ger-Ange­bo­te und Netz­dienst­leis­tungs-Apps zur Ver­fü­gung. Die hohe Fle­xi­bi­li­tät der FENECON-Sys­te­me machen die Spei­cher sowohl für Instal­la­teu­re und Groß­han­del als auch für Ener­gie­ver­sor­ger inter­es­sant; als Anwen­der rücken gewerb­li­che Nut­zer in den Fokus, eben­so Land­wirt­schafts- und Lade­sta­ti­ons­kun­den.

Smarter-E-Award-Nominierung für Netzspeicherprojekt in Österreich

Ein in der Fach­welt als beson­ders her­aus­for­dernd bekann­tes Pro­jekt rea­li­sier­te FENECON in Wien. Dort wur­den fünf Sys­te­me mit je 100 kW / 120 kWh direkt an den Tra­fos instal­liert. „Open­EMS-Apps für Last­spit­zen­kap­pung, Blind­leis­tungs­kom­pen­sa­ti­on, Schief­last­aus­gleich und wei­te­re steu­ern das Sys­tem selbst­stän­dig zur best­mög­li­chen Netz­un­ter­stüt­zung. Dabei ver­bin­den sie sich auto­ma­tisch mit den Leit­stän­den der Ener­gie­ver­sor­ger und Netz­be­trei­ber“, erklärt Fabi­an Eckl, tech­ni­scher Lei­ter der FENECON GmbH. „Das Pro­jekt ist unter Netz­be­trei­bern bereits sehr bekannt. Wir sind in Gesprä­chen mit wei­te­ren Netz- und Infra­struk­tur­be­trei­bern, die Inter­es­se signa­li­sie­ren, mit FENECON-Strom­spei­cher­sys­te­men ihre Net­ze zu opti­mie­ren und damit die Not­wen­dig­keit für einen klas­si­schen Aus­bau zu ver­mei­den.“

Gera­de die mul­ti­funk­tio­na­le Nut­zung war aus­schlag­ge­bend für die Nomi­nie­rung zum Award. Einen ent­spre­chen­den Über­gang von geschlos­se­nen zu offe­nen Sys­te­men haben vie­le ande­re Indus­tri­en bereits hin­ter sich, etwa bei Smart­pho­nes oder IT-Sys­te­men. Im Umfeld von Ener­gie­spei­chern hat die­ser Weg der Ablö­sung pro­prie­tä­rer Lösun­gen erst begon­nen. „Der Gedan­ke geht in Rich­tung ‚Ener­gie-Andro­id‘. Dar­um ist Open­EMS essen­zi­el­ler Bestand­teil unse­rer Road­map, wes­halb wir hier auch einen Inter­so­lar-Schwer­punkt legen“ erklärt Franz-Josef Feil­mei­er, Geschäfts­füh­rer der FENECON GmbH. „Eine sol­che Lösung ist sowohl die Basis für die Sek­tor­kopp­lung hin­ter dem Zäh­ler, als auch die Ein­bin­dung von Ener­gie­ver­sor­ger-Geschäfts­mo­del­len.“

Smartphone-Paradigma für die Speicherwelt

Für End­an­wen­der wäre es heu­te unvor­stell­bar, ein Mobil­te­le­fon zu besit­zen, das kei­ne exter­nen Appli­ka­tio­nen auf Basis einer Ver­net­zung mit ande­ren bereit­stellt. Vie­le Her­stel­ler von Strom­spei­chern fol­gen jedoch noch genau die­sem Kon­zept: nur Her­stel­ler-eige­ne, geschlos­se­ne Soft­ware ist für den Betrieb vor­ge­se­hen. Zudem sind vie­le Spei­cher auf rei­nen PV-Eigen­ver­brauch limi­tiert. Franz-Josef Feil­mei­er ergänzt: „Sol­che geschlos­se­nen Sys­te­me, die nur auf die Null am Zäh­ler aus­ge­legt sind, scha­den schon in weni­gen Jah­ren dem Ziel einer hun­dert­pro­zen­ti­gen Ener­gie­wen­de. Mit unse­ren Spei­chern wol­len wir den Kun­den die ent­spre­chen­den Mög­lich­kei­ten offen hal­ten – dar­um Open-Source. Etli­che Her­stel­ler von Mobil­te­le­fo­nen gibt es heu­te nicht mehr, weil sie eine sol­che Ent­wick­lung ver­schla­fen haben.“

Der Bru­der des FENECON-Geschäfts­füh­rers ist der Open­EMS-Initia­tor: Ste­fan Feil­mei­er hat­te in den letz­ten Jah­ren mit sei­nem IT-Team die Steue­rung ver­schie­de­ner kom­ple­xer Strom­spei­cher­pro­jek­te rea­li­siert. Dabei stell­te er fest, dass eine Pro­gram­mie­rung der ein­zel­nen Anwen­dun­gen in Apps auf Basis einer zen­tra­len, offe­nen Firm­ware deut­li­che Mehr­wer­te gegen­über einer klas­si­schen geschlos­se­nen Soft­ware­ar­chi­tek­tur bie­tet. Her­stel­ler von Lade­sta­tio­nen oder Wär­me­pum­pen sowie Ener­gie­ver­sor­ger haben sich mit eige­nen Apps ange­schlos­sen – die­se Appli­ka­tio­nen ste­hen damit für alle wei­te­ren Open­EMS-basier­ten Strom­spei­cher­sys­te­me eben­falls zur Ver­fü­gung. So wur­de das freie Betriebs­sys­tem zum Erfolgs­pro­jekt mit vie­len Part­nern, dar­un­ter Uni­ver­si­tä­ten und Insti­tu­te sowie Hard­ware-Her­stel­ler oder Ener­gie­ver­sor­ger. Es steht allen Spei­cher­her­stel­lern kos­ten­los zur Nut­zung zur Ver­fü­gung. In eige­nen Pro­duk­ten ver­wen­det FENECON Open­EMS unter der Bezeich­nung „FEMS“ (FENECON Ener­gie Manage­ment Sys­tem).

Über FENECON

Die FENECON GmbH ist Her­stel­ler und Inte­gra­tor von Strom­spei­cher­sys­te­men. Das Unter­neh­men ent­wi­ckelt zudem zuge­hö­ri­ge Ener­gie­ma­nage­ment­sys­te­me auf Basis des „Smart­pho­ne-Modells“, mit einem Fokus auf ein­fa­che Bedien­bar­keit und offe­ne Schnitt­stel­len für eine netz­dien­li­che Nut­zung der ange­schlos­se­nen Spei­cher. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Tech­no­lo­gie­kon­zern BYD bie­tet das Deg­gen­dor­fer Inge­nieurs­un­ter­neh­men Strom­spei­cher­sys­te­me unter­schied­li­cher Grö­ßen für pro­fes­sio­nel­le und pri­va­te Anwen­dun­gen. FENECON bekennt sich zum Ziel einer 100%-Energiewende und wur­de für sein Ener­gie­part­ner­mo­dell mit dem Han­dels­blatt ENERGY AWARD 2016 aus­ge­zeich­net. Mehr Infor­ma­tio­nen zu FENECON unter: www.fenecon.de

Kontakt:

Felix Gold­bach
FENECON GmbH
Brunn­wie­sen­stra­ße. 4
D-94469 Deg­gen­dorf
Tele­fon: +49 991 648 800 343
E-Mail: felix.goldbach@fenecon.de

Ste­phan Wild
MBC Isar­rau­schen
Frei­bad­str. 30
D-81546 Mün­chen
Tele­fon: +49 (0)15 12 – 7 55 64 65
E-Mail: stephan.wild@mbc-isarrauschen.de
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